About

twenty7thirtytwo ist ein 5-Jahres-Projekt, angelegt, um festzuhalten, wie sich Verstand und Emotion im Alter zwischen 27 und 32 wandeln und wachsen. Gestartet im November 2016 wird twenty7thirtytwo bis November 2021 dauern. Tatsächlich hat u.a. auch Ella von YouTube mit ihrem 5-Jahres-Plan das letzte Quäntchen Mut dazugetan, das ich brauchte, um twenty7thirtytwo online zu stellen.

Hinter twenty7thirtytwo steckt eine 27-Jährige, die derzeit ihre rechtshistorische Doktorarbeit an der HU Berlin schreibt. Seit Beginn meiner Dissertation habe ich nach einem Ort gesucht, das zu zeigen, was die Dissertation an Gedanken und Ideen freisetzt, was die Wissenschaftswelt aber nicht sehen kann und was darum nicht sichtbar wurde.

Dieser Ort ist twenty7thirtytwo, der Ort, an dem sich alles um meine Reise von 27 zu 32 dreht. Ein Lebensalter unter dem Motto „Young enough to be lost, old enough to feel found“. Hier findet ihr die Sachen, die neben der Doktorarbeit zu mir gehören. Oft sind auch diese Dinge Ausdruck meiner Arbeit. Es ist quasi die dunkle Seite des Mondes*, auf der es genau so viel zu entdecken gibt wie auf der lichten.

Auf twenty7thirtytwo wird sich alles um drei Felder drehen: Reading, Writing, Listening Closely.

  • Unter Reading findet ihr meine Empfehlungen, was zu lesen lohnend sei, was – Achtung, große Worte (!) – meinen Verstand bewegt hat. Das kann ein guter Zeitungsartikel sein (wie Dieter Thomäs „Abrechnung mit unserer kaputten Gegenwart” in DER ZEIT) oder ein schlechtes Buch (wie Simon Strauss’ „Sieben Nächte“)
  • Unter Writing wird’s praktisch. Schneiden, kleben, zeichnen, schreiben. Hier gestalte ich einen der zigtausend Moleskine-Kalender zu meinem Unikat und täglichen Begleiter und Sekretär. Weil Kalenderorganisation auch die Zeit selbst und unseren Umgang mit ihr tangiert, gehören meine Gedanken dazu ebenfalls zu Writing. Wenn es Euch interessiert, verfasse ich auch gern Posts zum Schreiballtag mit der Doktorarbeit. Just let me know.
  • Unter Listening Closely verstehe ich das Beobachten der Welt, die Überprüfung der Thesen und Argumente, mit denen wir täglich konfrontiert werden und die uns als gegeben erscheinen. Listening Closely meint den zweiten Blick, das Nachhaken bei anderen und das Hinterfragen des eigenen default settings (David Foster Wallace). Frei nach Judith Holofernes: „Ist das so, ich meine muss das so?“

Schaut Euch gern um und lasst mir gern Eure Kommentare und Anregungen da.

Herzlich,

Eure Johanna

 

* Pink Floyd sind nicht meine Liebsten, aber „Time“ is’n Hit.

 

Advertisements